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(Nachdruck, auch im Auszuge, verboten. – Alle Rechte vorbehalten. – Copyright by Verlag moderner Lektüre G. m. b. H., Berlin 14. 1916.)


Die Schlucht in der Wüste.
W. Belka.


1. Kapitel.
Das merkwürdige Meerungeheuer.

Der Frachtdampfer „Dresden“ kam von[1] Bombay und hielt den gewöhnlichen Kurs auf die englische Felsenfeste Aden, wo er noch für seinen Heimathafen Hamburg eine beträchtliche Ladung arabischer Datteln an Bord nehmen sollte.

Die „Dresden“, der Reederei Opmann u. Komp., Hamburg, gehörig, war ein neues, eisernes Schiff mit vorzüglichen Maschinen. In seinen Deckaufbauten befanden sich auch eine Anzahl von Passagierkabinen, die zumeist sämtlich besetzt waren und einen guten Nebenverdienst abwarfen.

Jetzt auf der Heimreise hatte der Dampfer achtzehn Fahrgäste, darunter viele Engländer, einige Franzosen und auch drei Deutsche. Da letztere mit zu den Helden unserer Geschichte gehören, müssen wir sie uns etwas genauer ansehen.

Am 4. Mai 1904, gerade als die „Dresden“ um die Mittagsstunde einem englischen Tourdampfer begegnete, der regelmäßig alle vierzehn Tage zwischen Bombay und


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W. Belka: Die Schlucht in der Wüste. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 1. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Schlucht_in_der_W%C3%BCste.pdf/2&oldid=- (Version vom 31.7.2018)