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Art. XVI. Die AddiuonaleGeldbesoldung de^ Pfarrers zu Eichicht^ Großzöbern, Krebes, Mißlareuth, Sachsgrün und Wiedersberg zu^164 fl. 221^ kr. rheiuisch für das Jahr 1844, so wie die Additioual- Natural- besoldung des Pfarrers zu Wiedersberg zu 2 Schäffel 1^ Metzen Korn, find von Martini 1843 bis dahin 1844 vom k. Rentamte Hof bereits entrichtet.

Art. XVII. Da nuu von Seite der Krone Sachfen schon mit Martini l. Jrs. die Psaffeuschäffelrente aus das Jahr 1843^44 bezogen wird, so erklärt sich dieselbe bereit, die sich berechnende Rate dieses Ge- sälles aus besagtes Jahr mit

1,109 sl. 59 kr. rheinische Währung

(Eintausend einhnndert nenn Gnlden, nenn und sünszig Kreuzer)

oder

634 Thaler, 8 Neugroschen, 3 ps. (Sechshnndert vier und dreißig Thaler, acht Nengroschen, drei Pfeuuige) an die Kroue Bayeru über die Reluitioussumme zu 23,054 st. 33,^ kr. als Eutschädigung zu eutrichten.

Art. XV.lIL Die Zahl der sich hiernach berechnenden Summe zu

23,054 fl. 33^ kr. Reluitious- und 1,109 " 59 " Entschädigungssnmme für den Bezng der Pfaffen- rente pro 1843l44

^ 24,164 fl. 2^ kr.

(Vier und zwanzig Tansend ein hnndert vier und sechzig Gulden, zwei Kreuzer, drei Pfennige) wird von sächsischer Regierung mit Portofreiheit bis Hof fofort bewirkt werden, fobald das gegenwärtige Abkommen von beiden Seiten^ratisteirt ift.

Art. XIX. ^llle auf die fogenannten Streitpfarreien und die Do- miniealrenten bezüglichen Archivalakten , Grnndverzeichniffe, Heberegifter und fonftigen, diese Gerechtsame betreffenden Nachrichten, werden der k. fächsischen Regierung überliefert.

Art. XX. um die in den Artikeln 1s X und XIII ftipnlirten Ab- tretungen, Vergütungen und Ueberweifungen in Vollzng zu fetzen, sollen binnen 4 Wochen nach erfolgter Ratisieation durch die vorgesetzten Behör- den, die benannten Psarrer und Giltpsiichtigen von der vertragsmäßigen Abtretung, Vergütung und Ueberweisung in Kenntniß gesetzt werden.

Art. XXL Die Krone Bayern und die Krone Sachsen nehmen wechselseitig die im gegenwärtigen Abkommen sestgestellten Abtretungen, Vergütungen und Verzichtleistungen für Sich an, und Sie versprechen Sich, Eine der Andern die treneste Ersüllung der ertheilten Znsagen.

Die Ratisieation der vorstehenden Uebereinknst wollen die Aller- höchsten Kontrahenten hinnen 4 Wochen vom Abschlnsse an gerechnet ans- wechseln lassen.

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Empfohlene Zitierweise:
Verschiedene: Die Staats-Verträge des Königreichs Bayern von 1806 bis 1858. Regensburg: Friedrich Pustet, 1860, Seite 98. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Staats-Vertr%C3%A4ge_des_K%C3%B6nigreichs_Bayern_von_1806_bis_1858.pdf/542&oldid=- (Version vom 31.7.2018)