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Das Eiserne Kreuz.

Das eiserne Kreuz, der Lohn für Mut und Tapferkeit vor dem Feinde, schmückt nun schon die Brust so mancher unserer Krieger, die, meist verwundet, die Reihen ihrer kämpfenden Kameraden verlassen mußten, um Genesung zu finden zu neuen Heldentaten für das Vaterland. Als König Friedrich Wilhelm im März 1813 sein Volk zu den Waffen rief und es zum Kampf gegen den Erbfeind Frankreich aufforderte, da stiftete er das Eiserne Kreuz als Belohnung für diejenigen Kämpfer, die mit besonderem Heldenmut für das Vaterland streiten würden. Und auch unser großer Kaiser hat es in den denkwürdigen Augusttagen, als eine Welt von Feinden sich gegen unser Vaterland rüstete, von neuem gestiftet. Fürwahr, es gibt kein schöneres Zeichen. Einfach und schlicht nur, aber nicht für alles Gold der Welt zu erkaufen. Nur Mut und Tapferkeit vermögen diese höchste Auszeichnung zu verschaffen. Und wo wir das schlichte Kreuz auf der Brust eines Kriegers sehen, da wissen wir, daß in dieser Brust ein mutiges Herz schlägt, das bereit war den letzten Schlag für das Vaterland zu tun.

Hier und da hört man von mutigen Taten Einzelner, die ihr Leben für das Vaterland in die Schanze schlugen. Sollen diese Episoden echt deutschen Mutes der Vergessenheit anheimfallen, sollen diese Heldentaten im Strome der Zeit verschwinden? Nein, auf keinen Fall! Sie sollen erhalten bleiben, den lebenden Geschlechtern zum Gedenken, den kommenden zur Nacheiferung. Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen in den vorliegenden Heften „Das Eiserne Kreuz“ jene Heldentaten unserer tapferen Krieger, die mit dem Ehrenkreuz belohnt wurden, zu sammeln, zu bearbeiten und zu veröffentlichen, um sie dadurch der großen Zahl unserer Volksgenossen zugänglich zu machen.


Die Hefte „Das Eiserne Kreuz“ erscheinen wöchentlich zum Preise von 10 Pfg. Sie sind durch jede Buch- und Schreibwarenhandlung zu beziehen. Man erhält dieselben auch gegen Einsendung des Betrages vom

Verlag moderner Lektüre G. m. b. H., Berlin S.14,
Dresdenerstraße 88-89.
Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Die Versprengten. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1914, Seite Verlagswerbung. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Versprengten.pdf/34&oldid=- (Version vom 31.7.2018)