Seite:Die Zauberinsel.pdf/2

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
(Nachdruck, auch im Auszuge, verboten. – Alle Rechte vorbehalten. – Copyright by Verlag moderner Lektüre G. m. b. H., Berlin 14. 1916.)


Die Zauberinsel.
Von W. Belka.


„Na – nu kimm do man rut, min Jung!“ brüllte Kapitän Eschler mit seiner Donnerstimme zwischen die im Laderaum der Brigg „Marie“ aufgestapelten Kisten und Ballen hinein, indem er das Licht seiner Laterne über die gerade noch sichtbaren Beine des blinden Passagiers hingleiten ließ, den der Steuermann vorhin bei einem Revisionsgange durch das Schiff entdeckt hatte.

Doch die Beine, um die der rötliche Lichtschein spielte, wurden jetzt nur noch näher an den Leib herangezogen, und ihr Besitzer schien keinerlei Neigung zu haben, sein Versteck zu verlassen, in dem er es nun schon Wochen ausgehalten hatte, denn so lange war es her, seit die Brigg aus dem Hafen von Hamburg mit einer gemischten Ladung für Pernambuco in Brasilien abgefahren war.

Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Die Zauberinsel. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 1. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Zauberinsel.pdf/2&oldid=- (Version vom 31.7.2018)