Seite:Die araner mundart.djvu/428

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
– 186 –

ĺeōŕəxt, m., „lesen“, *léaghthóireacht von léagthóir, Keat., in šūmrə n l̄eōŕəxt[1] „lesezimmer.“

ĺešḱ,[A 1] f., „faulheit, trägheit“, leisge, aus lesci, leisce; A. 154, Atk. 782. – Vgl. ĺešḱūl.

tā ĺešḱ eŕ. „Er ist träge.“

ĺešḱēl, m., „entschuldigung“, leithsgéal, O’R; vgl. ĺȧ und šḱēl.

ĺešḱūl, „träge, faul“, leasgamhuíl, O’R., von lesc; W. 659, A. 153, Atk. 782, St.-B. 240. – Vgl. ĺešḱ.

ĺecə, f., „stirabout“ [mit milch angerührte, nicht durchgetriebene hafergrütze] lite, aus littin; St.-B. 57, 252, W. 665.

ĺecŕ̥, f., „brief“, litir, aus liter; Z.-E. 979, A. 169, W. 665, Atk. 75. – pl. ĺecŕəx.

fȧr nə ĺecŕəx. „Der briefträger.“

ĺē, s. ĺēĭm.

ĺēən̄, s. ĺēĭm.

ĺēdə, ĺēȷ, f., „art, weise“, leithéid, Keat., ursprüglich identisch mit ĺehəd.[A 2]

ńī fēȷŕ̥ ʒøl əmáx i n-ə ĺēdə šə də wāšcəx. „In einem solchen regen kann man nicht ausgehn.“

ĺēȷ, s. ĺēdə.

ĺēən̄, s. ĺēĭm.

ĺēhn̥̄, s. ĺehn̥̄.[A 3]

ĺēĭm, „lese“, léaghaim, aus legim; W. 655, A. 185, Atk. 591. Vgl. ĺēv, ĺehn̥̄, ĺeōŕəxt.

ĺē šē gə ĺōŕ. „Er ist belesen.“

ĺēm, f., „sprung“, léim, léimm; Z.-E. 1053, A. 157, W. 657, Atk. 781, St.-B. 245. – Vgl. ȧlēm, ĺēmĭm.

ĺēmĭm, „springe“, léimim, O’R. von ĺēm. – Vgl. ĺēmnəxt.

ĺēmnəxt, „springen“, léimneach, verbals. zu ĺēmĭm, aus léimnech; W. 657, Atk. – Vgl. ĺēm.

ĺēn, „weh, sorge“, lén; A. 155, W. 657, Atk. 782, nur in mə lēn „ach“, „o gott“, „o“ etc.

  1. Sic; ĺeōŕəxt
Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 186. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/428&oldid=2746731 (Version vom 6.5.2016)