Seite:Diplomatische Nachrichten von dem Ursprung der Lehensherrlichkeit des Stiftes Wirzburg über das dem Hause Sachsen zuständige Schloß und Amt Meiningen.pdf/25

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jeden Gulden Einkünfte zu 23 Gulden angeschlagen, abzutreten. Daher

3) vom Hause Sachsen mehrernannten Stifte folgende Hennebergische Ortschaften und Güter, als: die Stadt Lauringen, die Dörfer Henlingen, Hard, Eißenhausen, großen Bartorf, Wenckheim, Eibstadt, Poppenlauer, Brüx und Nieder-Lauringen, ingleichen die Höfe zu Ottelmannshausen und Sambach und endlich der vierte unstrittige Theil der Cent und des Zolls zu Münnerstadt eingeräumet wurde[.][1] Dieß war das Resultat einer dreyjährigen Unterhandlung, worauf der Sächsische Besitz des Amtes Meiningen, zugleich aber auch die damit verbundene Wirzburgische Lehens-Eigenschaft, gegründet ist.


§. XIV.

Die ganze Geschichte dieses zweyfachen Umtausch-Geschäfts von den Jahren 1542 und 1586 wodurch Wirzburg, gegen Abtretung


  1. S. die Urkunde d. d. Schleusingen den 9/19 Julii 1586 in Lünigs Reichsarchiv Part. spec. Cont. 1. von Wirzburg p. 343 von diesem merkwürdigen Receß hat zwar Ignatius Gropp in seiner Wirzb. Chron. Th. I. S. 371 verschiedenes angeführet, er setzet aber die Errichtung deßelben ganz irrig in das J. 1605.