Seite:Diplomatische Nachrichten von dem Ursprung der Lehensherrlichkeit des Stiftes Wirzburg über das dem Hause Sachsen zuständige Schloß und Amt Meiningen.pdf/49

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Graue Wilhelm vnd Graue Heinrich vnd ire erben an Inträg vnd Widerrede gönnen vnd gestaten sollen on Geuerde doch In an irem Kaufe vnd Kaufgelde der obgenanten Sechsthusent Gulden vnd auch an den egenanten Newnthusent Gulden, was sie der dann für vns vßgegeben hetten vnd vßgeben würden, vnd auch der obgenanten Gülten vnd Nuzungen, dye sich dauon gebüren werden, vnd nach Innhaldunge des vorgenanten Kaufbriues vber die egenanten Sechsthusent Gulden sagende, vnschedelichen on Geuerde. Wer es auch das die egenant Stad Meyningen von vnsir odir vnsirs Stifftes Krige vnd Vehede wegen verloren wurde da Got vor sey das doch die obgenant von Henneberg getruwelichen bewaren sollen, so sy best mögen, so sollen vnd wollen Wir vnd vnser Nachkomen dartzu thun, darzu vns dan dieselben von Henneberg getruwelichen beholfen sin sollen, das Wir In das wider gewynnen, vnd wan wir das also wider gewunen hetten, so sollen vnd wollen Wir In das wider Inantworten In allermaß als vor. Gewunen wir aber des nicht wider so gereden Wir für vns vnser nachkomen vnd Stifft in einer halben Jarsfrist nechst darnach dem obgenanten Grauen Wilhelmen vnd Grauen Heinrich vnd iren erben sollich funfzehenthusent Gulden, oder was sie der gegeben, vnd von vnsirwegen vßgericht hetten, mit sampt den Zinsen vnd Gülten dauon gebürende, In anderswo zu bewisen vnd der habende zu machen, an als gewißen Steten als Meyningen, Vachdorff, Lütersdorff vnd Quienfeld weren, mit iren Gerichten