Seite:Diplomatische Nachrichten von dem Ursprung der Lehensherrlichkeit des Stiftes Wirzburg über das dem Hause Sachsen zuständige Schloß und Amt Meiningen.pdf/52

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vnd auch Wir das egenante Capitel deßelben vnsers Capitels Insigel zu des obgenanten vnsers gnedigen Herrn von Wirzburg vnd sines Pflegers Insigeln auch an disen Brif gehangen der geben yst nach Cristi Geburt Virzehenhundert Jare vnd darnach in dem fünff vnd drißigsten Jare am Dinstage nechst nach Sand Anthonien Tage.


V.
Vertrag zwischen Bischoff Rudolfen zu Wirzburg und Graf Wilhelmen von Henneberg, die Ablösung des dem Letztern verpfändet gewesenen Schlosses und Amtes Meiningen betreffend. den 14 Febr. 1495.

Wir Rudolff von Gottes Gnaden Bischoue zu Würtzburg vnd Herzog zu Frangken, vnd wir Wilhelm von Gottes Gnaden Graue vnd Her zu Henneberg bekennen offentlich mit diesem Briue vnd thun kunt allermeniglich, das wir vns vff gethan Auffkundige vmb Meyningen vnd anders mit einander vertragen haben, alß daß wir Bischoue Rudolph dem gemelten Grauen Wilhelmen auf Freytag vor Sant Valentins Tag des des Sechzehintausend Gulden vnd Funfzig Gulden Reynischer Landswerunge zu Francken, hie in unser Stadt Würtzburg verschafft vnd des Handlung thun vnd sollen als dieselben Sechtzehintausend Gulden vnd Funftzig Gulden so die also gewert vnd gar gezalt sein, in ein Laden verwart vnd gelegt, vnd vnser jeder dieselben Laden mit seinem Insigel versigeln vnd dasselbig Gelt in derselben Laden also versigelt bleiben in vnser Bischoff Rudolfs Gewald, vnd nach