Seite:Diplomatische Nachrichten von dem Ursprung der Lehensherrlichkeit des Stiftes Wirzburg über das dem Hause Sachsen zuständige Schloß und Amt Meiningen.pdf/70

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auch bey vnsern guten rechten waren treüwen für vns vnd alle vnnser nachkomen erben vnd getreüwen Hender in crafft dißs Briues, wider das alles vnd iglichs nicht zu sein, zu thun, noch schicken gethan werden, weder mit oder an Gericht, noch sunst in kein Weise wie das fürgenomen werden mocht, alles an Geuerde: zu vrkunde ist vnnser yedes Innsigel mit rechter Wißen auch an disen Briue gehangen der geben ist am tage vnd im Jare wie obstet, vnd des alles zu warer Vrkund hat vnnser yeder sein eigen Innsigel vff ein yder Blatt dieser Schrifft gedruckt der gebin ist am Donnerstag Sant Agathen Tag nach Cristi Geburt Virzehinhundert vnd darnach in dem fünff vnd neünzigsten Jaren.


VI.
Vertrag zwischen dem Stifte Wirzburg und Graf Wilhelm von Henneberg, den Umtausch des Schlosses und Amtes Meiningen gegen das Hennebergische Schloß und Amt Mainberg betr. den 5 November 1541.

Zu wißen kunth vnd offenbar sei allermeniglichen das wir hiernach bemelte mit Namen Wilhelm von Grumbach, Philips Truchses von Bamersfelden vnd Bastian von Lichtenstein von der Hochwürdigen Fürsten vnd Hern Hern Conrad erwelter vnd bestettigter Bischoff zu Würzburg vnd Herzog zu Francken, vnd wir Endres von der Kere, Carol von Redwitz vnd Johann Jeger von des Hochgeborn Fürsten vnd Hern Hern Wilhelmen Grauen vnd Hern zu Hennenberg beyder vnser gnedigen Hern wegen vnd aus Iren fürstlichen Gnaden Bevelh vns der Kauff vnd Wechselung halben vmb Meyningen vnd Maynburgk auf der Kayserlichen oder