Seite:Diplomatische Nachrichten von dem Ursprung der Lehensherrlichkeit des Stiftes Wirzburg über das dem Hause Sachsen zuständige Schloß und Amt Meiningen.pdf/87

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zu Würzburg, Probst zum neuen Münster daselbsten, und Dhom Herr zu Bamberg Eüstagius von Schlitz, genant von Görtz Würzburgischer Hofmeister und Amtmann zu Neüstadt an der Saal, Andreas Hartmann der Rechten Doctor und Cunrad Weiner Secretarius, Bernhard Marschall von Ostheim zu Walldorff Hennebergischer Stadthalter, Caspar von Hanstein zu Henfstädt und Michel Strauß Fürstl. Hennebergischer Canzlar etc. etc. bekennen und thun kunt nachdem unlängst an Hochgedachte unser gnädigste und gnädige Herrn dem Churfürsten zu Sachßen und Bischoffen zu Würzburg unser auch guten Freünd und Herr Graf Georg Ernst zu Henneberg dienstlich und freündlich gelanget, daß seine Fürstlichen Gnaden aus vernünftigen Christlichen und in denselben Schreiben angezogen erheblichen Ursachen die Irrung die sich zwischen den Hochlöblichen Chur und Fürstlichen Hauß Sachßen und dem Stifft Würzburg der Stadt, Amts und Schloßes Meinungen halben, darüber zwischen Würzburg und Henneberg vor dieser Zeit gewiße Verträge aufgerichtet, auch von wegen etlicher Lehenstücke, welche den Grafen von Henneberg von den löblichen Stifft Würzburg verliehen worden, künftig zugetragen möchten bey S. F. Gnaden leben gern durch gebührliche Mittel abgehandelt und verglichen sehen wollen, dahero dann bede Ihro Chur und Fürstlichen Gnaden uf beschehen Erinnern aus derselben Rath und Commisarien uf den 10ten dieses Monaths anhero gen Melrichstadt verordnet, daß wir demnach an berührten Ort und Zeit zu Folg empfangener Befehlig zusammen kommen, aller Theil Nothdurft gegen einander fürbracht von der ganzen Handlung und denen darzugehörenden Umständen freündlich communiciret und nach gehabter Communication uns nachfolgendes Abschieds verglichen haben. Und erstlich obwohln soviel