Seite:Durch Indien ins verschlossene Land Nepal.pdf/78

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Links Figur eines ruhenden, rechts die eines sitzenden Buddha.

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Birmanin, mit einer Zigarette im Munde, schlägt mit einem Hirschgeweih an die Opferglocke.

Ich muß es mir versagen, hier ausführlicher von diesem seltsamen Feste zu sprechen, von diesen aus weiter Ferne gekommenen Pilgern, die andächtig von einem Tempel und von einem Buddhabilde zum andern wallfahrten, um davor ihre Opfer an Früchten, Blumen und Wachskerzen darzubringen und die erfüllte Pflicht dann mit einem Hirschgeweihklöppel an eine der großen Glocken zu schlagen, an denen es in den Tempelbezirken nicht fehlt. Der vornehmlich für die Erscheinungen der vorderindischen Welt bestimmte Raum dieses Buches erlaubt mir nur, in aller Kürze einiger der wichtigsten und bezeichnendsten Kulturwahrzeichen zu gedenken, die in Birma unter dem Einfluß buddhistischer Geistesbildung entstanden sind.

Das kostbarste Überbleibsel jener Zeit, wo birmanische Könige in Mandale regierten, ist unstreitig das seinen Namen buchstäblich verdienende „Goldene Kloster der Königin“, ein

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Kurt Boeck: Durch Indien ins verschlossene Land Nepal. Ferdinand Hirt & Sohn, Leipzig 1903, Seite 50. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Durch_Indien_ins_verschlossene_Land_Nepal.pdf/78&oldid=3178680 (Version vom 1.7.2018)