Seite:Experimental-Untersuchungen über Elektricität 01.pdf/11

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der Batterie durch ein kleiner Funke wahrgenommen werden. Dieser Funke rührte nicht etwa davon her, daß der Strom der Batterie theilweise durch das Eisen zu dem Schraubendraht übergesprungen wäre; denn, wenn die Batterie geschlossen blieb, nahm die Galvanometer-Nadel ihre natürliche Lage vollkommen wieder an (28.). Beim Aufheben der Schließung war selten ein Funken sichtbar. Ein kleiner Platindraht ließ sich durch den secundären Strom nicht in’s Glühen versetzen; allein alles läßt glauben, daß dieß mit dem Strom einer kräftigeren Batterie, oder mit einem wirksameren Schraubendraht gelungen seyn würde.

33) Ein schwacher Volta’scher Strom wurde durch den Schraubendraht und den Galvanometer geleitet, um die Nadel in letzterem um 30° bis 40° abzulenken, und dann die Batterie von 100 Plattenpaaren mit verbunden. Nachdem indeß die erste Wirkung vorüber war, nahm die Galvanometer-Nadel genau die Stellung wieder an, welche sie in Folge des durch den Draht geleiteten schwachen Stroms früher besaß. Dieß fand statt, in welch einem Sinne die Schließung der Batterie auch bewerkstelligt worden war, was abermals zeigte (20.), daß die Ströme, in Bezug auf ihre Stärke und Tension, keinen dauernden Einfluß auf einander ausüben.

34) Es wurde nun eine solche Einrichtung getroffen, daß sich die früheren Versuche über Vertheilung durch Volta’sche Ströme mit den gegenwärtigen verknüpfen ließen. Zu dem Ende wurde ein hohler Papp-Cylinder mit einer Combination von Schraubendrähten, ähnlich der in (6.) beschriebenen, umgeben. Sie enthielt acht Kupferdrähte, zusammen von 220 Fuß Länge; vier derselben wurden, Ende an Ende geknüpft, mit dem Galvanometer (7) verbunden, die vier dazwischen gewickelten aber, nachdem sie ebenfalls mit ihren Enden vereint waren, zur Schließung der Batterie von 100 Plattenpaaren benutzt. Mit dieser Vorrichtung war die Wirkung auf den Galvanometer