Seite:Experimental-Untersuchungen über Elektricität 09.pdf/14

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Elektromagneten gemacht, die Metall-Enden bei wurden dicht zusammen gehalten oder leicht gegen einander gerieben, während der Contact bei oder abgebrochen ward. Wenn die Communication bei vollkommen war, erschien bei oder wenig oder gar nichts von einem Funken. War bei der Zustand der Nähe günstig für das verlangte Resultat, so ging daselbst in dem Moment der Trennung ein heller Funke über, während bei und keiner erschien. Dieser Funke war der leuchtende Durchgang des Extra-Stroms durch die Querdrähte. Wenn bei kein Contact oder Uebergang des Stroms vorhanden war, so erschien der Funke bei oder , indem der Extra-Strom seinen Weg durch den Elektromotor selbst erzwang. Dieselben Resultate ergaben sich auch, wenn bei ein Schraubendraht oder statt des Elektromagneten ein ausgestreckter Draht angewandt wurde.

1081) Als bei ein zarter Platindraht eingefügt, und bei der Elektromagnet angewandt wurde, traten, so lange die Kette geschlossen blieb, keine sichtbaren Wirkungen ein. So wie aber bei oder der Contact unterbrochen ward, gerieth der zarte Platindraht augenblicklich in’s Glühen und Schmelzen. Ein langer oder dicker Draht konnte so ajustirt werden, daß er bei jedesmal wenn der Contact bei oder unterbrochen ward, in’s Glühen kam, ohne zu schmelzen.

1082) Mit Drähten oder Schraubendrähten ist es etwas schwierig diese Wirkung zu erhalten, und zwar aus sehr einfachen Gründen. Bei den Schrauben I, II oder III fand, wegen der Länge ihrer Drähte, eine solche Verlangsamung des elektrischen Stroms statt, daß während der Fortdauer des Contacts, an am Querdrähten, in Folge der durch sie gehenden Portion von Elektricität ein Platindraht von 0,02 Zoll Dicke und einem vollen Zoll in Länge glühend erhalten werden konnte. Es ist also unmöglich die besonderen Wirkungen beim