Seite:Ferdinand Wilhelm Weber - Kurzgefaßte Einleitung in die heiligen Schriften (11. Auflage).pdf/443

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herbeizuführen alle vorhergehende Geschichte nur gedient hatte. Dieser Stand des vollendeten Lebens wird hier in, dem Diesseits entnommenen, Bildern geschildert. Vorerst schauen wir im Bilde 21, 1–8 die Vollendung der Gottesgemeinschaft der Seligen im Gegensatz zu dem Los der Verdammten, dann 21, 9–22, 5 das neue Jerusalem, als die Stätte der ewigen Seligkeit, geschildert mit dem höchsten Glanz der Farben, welche diese Erde bietet, um das zu beschreiben, was über alle Beschreibung ist. Es wird 1. die Gottesgegenwart in der h. Stadt, 2. ihre innere Abgeschlossenheit und Vollendung, 3. das Ebenmaß bei der mächtigen Größe, 4. die Pracht des Baues, 5. die Heiligkeit der Stadt, 6. die Aufnahme der Völker in dieselbe, 7. das selige Leben in ihr geschildert.

 Der Schluß der Offenbarung. Gott drückt derselben sein Siegel auf (22, 6–10), JEsus Christus gibt sein Schlußwort (12–16); aus der Gemeinde folgt die Antwort darauf (17). Dazu kommt das Schlußwort des Sehers (18–20), mit dem briefähnlichen Schlußwunsch v. 21.