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Seite:GN.A.250 Gemein-Nachrichten 1788,5.pdf/562

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Abbruch thun soll. Auch aus ihrem Munde habt ihr alle Erinnerungen u. Ermahnungen von Herzen anzunehmen; u. ich kan euch bezeugen, daß die Brüder euch von Herzen lieben, u. mit aller der Treue behandeln werden, von der sie glauben, daß sie euch dieselbe schuldig sind. Solte einer denken: ich bin nicht geliebt, der oder jener wird mir vorgezogen – Ey, meine lieben Kinder! so seyd doch so treuherzig, u. sagts dem Bruder selbst; er wird es nicht ungern annehmen; und wenn ihr dann doch noch eine Beschwerde zu haben glaubt, so bleibts euch ja immer übrig, daß ihr es bey den lieben Brüdern der Direction anbringt: u. ihr werdet bald finden, daß ihr euch sehr oft in euren Gedanken irret. Wenn ich bey euch wohnte, so würde ich ja auch den fleißigen u. gehorsamen anders begegnen, als denen, die sich dem Leichtsinn u. der Unachtsamkeit überlassen. Das sind wir Jesu schuldig. Er machts eben so: Sein Geist

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 556. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/562&oldid=- (Version vom 7.7.2025)