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Seite:GN.A.250 Gemein-Nachrichten 1788,5.pdf/780

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u. an Seiner Seele ausgestanden. Warum hat Er dann dieses gelitten? Um uns arme sündige, strafbare u. Verdammungswürdige Menschen zu erlösen u. selig zu machen. Wenn ich dieses bedenke, so bin ich gebeugt u. beschämt vor Ihm, u. danke Ihm von Herzen dafür. Besonders auch, da jezt die Zeit herannahet, da wir uns Seines Todes u. Leidens besonders erinnern, wollen wir fleißig daran denken, u. Ihm dafür danken, daß Er uns mit seinem Blute erlöset hat. Ich fühle es täglich, daß ich der schlechteste u. unwürdigste unter euch, u. nach Seel u. Leib verdorben bin; aber weil mich der liebe Heiland nicht verachtet, sondern mich erwählet hat, daß ich von seinem Tod u. Leiden zeugen soll, so bitte ich Ihn um Gnade dazu. Wer seine Fehler u. schlechte Sachen vor dem lieben Heiland verbergen u. nicht bekennen will, der wird keine

Empfohlene Zitierweise:
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 774. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/780&oldid=- (Version vom 29.8.2025)