Seite:Geographische Beschreibung von Hopferstadt.pdf/7

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

116 Söhne, 151 Töchter, 17 Knechte, 41 Mägde, begriffen sind.

Fast alle Inwohner des Orts nehmen ihre Nahrung ganz von ihrem Feldbau und der Viehzucht, manche bestellen 60 Morgen, die meisten 30–40, und wenige 16–18 Morgen flürlich. Die Anzahl des Rindviehes belauft sich auf 379 Stücke; darunter sind 220 Kühe, 40 Jährlinge, und 64 paar Ochsen, womit der Bauer sein Feld bestellt; nur die größten Bauern ackern mit Pferden, deren 15 gegen die Anzahl Ochsen sehr wenig sind. Die an die Metzger verkauften Kälber tragen dem Ort ein schönes Stück Geld ein, davon eines um 5–8 fl. verkauft wird. Das Hornvieh ist von guter Art geworden, nachdem man von der Wirzburger Schweizerey ganze Ochsen aufgezogen hat.

Die Schäferey, welche den Bauern gehört, die ihren eigenen Schäfer darauf halten, der allein mit seinem Knecht 130–150 Stücke als einen Theil seines Lohns halten darf, zählt mit Inbegriff dieser, über 500 Schaafe, die sich auf dem Brachfeld nähren, das sie dabey düngen. Von der Wolle kleidet sich Weib und Kind beynahe ganz, zu den übrigen Kleidungsstücken verarbeitet man einen Theil des Flachses, davon eine große