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10. Borsbach,

Weiler bei Flachslanden. Der 23. Abt Wegel erwarb dort einen Hof und die Langwiese von Craft von Vestenberg zu Rosenberg durch Tausch gegen ein Gut in Rügland und eine Wiese bei Flachslanden. Der Kurfürst Albrecht Achilles ertheilte dazu d. d. Onolzbach 1470 den lehensherrlichen Consens. Zwei Höfe daselbst wurden heilsbronnisch.


11. Brunn,

Pfarrdorf bei Neustadt. Die Geschwister Hermann, Hans und Sophia von Lebzing[1] (Löpsingen) gaben dem Kloster Heilsbronn ihren Hof zu Brunn, laut Urkunde d. d. Heilsbronn 1344. „Zu Urkund dessen hat gesiegelt die hochgeborene Frau (Wittwe des Burggrafen Friedrich IV.) Margaretha, die alte Burggräfin, geborene Herzogin von Kärnthen.“ Sie wohnte (1348) als Wittwe im Heilsbronner Hofe zu Nürnberg, wurde aber (im Kloster Birkenfeld) nicht in Heilsbronn begraben; doch feierte man daselbst ihren Jahrtag, laut Inschrift im Todtenkalender beim 26. Juni: Anniv. dnne. Margarete Burgravie de Nurnberg senioris. Bei Turndorf ist berichtet worden, daß 1279 Siboto Grötsch von Nürnberg und seine Frau dem Kloster Gefälle in Brunn schenkten zur Erwerbung einer Grabstätte.


12. Buch,

Weiler bei Trautskirchen. Daß Ernst von Onolzbach 1353 dem Kloster Güter in Buch und Sainsheim dem Kloster schenkte, wurde vorhin bei Hennenbach berichtet. Mehr erwarb das Kloster dort nicht.


13. Clausaurach,

Weiler bei Markterlbach. Das Kloster erwarb dort Gülten, über welche aber nichts Näheres berichtet werden kann.


14. Dietenhofen,

Pfarrdorf. Jungfrau Gertraud Hantschucherin in Nürnberg


  1. Vgl. Stillfried S. 215.
Empfohlene Zitierweise:
Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 325. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/327&oldid=- (Version vom 1.8.2018)