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Äcker in Pfaffenhofen an das Kloster verkaufte, ist soeben bei Ergersheim gemeldet worden.


20. Schwebheim,

Pfarrdorf. Soeben bei Habelsee wurde berichtet, daß der Küchenmeister Ritter Ulrich Hübschmann i. J. 1288 einen Hof in Schwebheim an das Kloster vergabte. Von einem heilsbronnischen Gute daselbst mußte an den Lehensherrn, Heinrich von Hohenlohe, jährlich ein Gefäll (jus advocaticum) entrichtet werden; der Lehensherr verzichtete aber i. J. 1304 auf den Bezug zu Gunsten des Klosters, in remedium animae suae.


21. Senheim,

Pfarrdorf. Laut der beim 9. Abt besprochenen Urkunde von 1249 war das Kloster schon damals dort begütert.


22. Sontheim,

Weiler in der Pfarrei Westheim. Eine heilsbronner Urkunde von 1356 enthält „ein Geschäft von Hermann Bayern zu Sunthaim, da er seine Mühle daselbst dem Kloster Hailsbrunn dergestalt verschafft, daß er jährlich Herrengült geben soll ein Fastnachtshuhn und ein Pfund Wachs mit dem Geding, daß er und seine Erben auf gemelter Mühl gegen Reichung gedachter Gült ewig unvertrieben sein soll.“ Laut Brief von 1416 übergab Kunigund Trewin, vorgedachts Hermann Bayers Wittibin, erstgedachte Mühl völlig dem Kloster zu eigen. Die Mühle hatte nebst andern Gefällen auch das Handlohn an das Kloster zu entrichten, z. B. 1532 aus 300 fl. Anschlag 18 fl. Um 1358 war ein Friedrich aus Suntheim Mönch in Heilsbronn. Um 1585 erscheint die gedachte Mühle unter dem Namen „Beheleinsmühl.“ 1592 haben die Gemainsherrschaften Hailßbrunn, Windsheim und Seckendorf eine Gemeinsordnung in Sunthaim aufgericht.


23. Ulsenheim,

Pfarrdorf, wird in der beim 9. Abt Edelwinus besprochenen Bulle von 1249 unter den Orten genannt, wo das Kloster schon damals

Empfohlene Zitierweise:
Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 385. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/387&oldid=- (Version vom 31.7.2018)