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Census von jenem Hofe zu entrichten, damals an Kunigunde von Dürheim und ihren Sohn Johann. Auch davon befreite sich das Kloster durch Zahlung einer Ablösungssumme von 25 Pfund Heller und erhielt auch darüber 1283 eine Urkunde, besiegelt von demselben Bischof Berthold und beglaubigt von Mehreren der obengenannten Zeugen. Der 13. Abt Heinrich von Hirschlach (s. dort) brachte diese Ablösungssache völlig ins Reine, indem er das mit dem Bischof getroffene Übereinkommen auch von dem Reichserzkanzler und Erzbischof Gerhard von Mainz bestätigen ließ. Das erzbischöfliche Instrument ist datirt: apud villam Nuwenkirchen, nonas octobris 1289, pontificatus nostri anno primo. Derselbe Abt Heinrich erwarb gegen ein Pfund Jahreszins 1287 von der Gemeinde Randersacker eine Insel (universitatis in villa Randersacker insulam quandam ibi) und ließ sich den Besitz vom Bischof Berthold bestätigen. Derselbe Abt kaufte 1301 Gefälle von 62 Morgen Ackerland „in der Aw.“ Der Verkäufer hieß Konrad Waibler. In seinem letzten Regierungsjahre 1317 erhielt der Abt am Lämmerberg 111/2 Mgn. Weinberge zum Geschenk von Heinrich’s, genannt Vierneckern, hinterlassenen Wittwe Margaretha. Der 14[.] Abt Konrad von Brundelsheim (s. dort) kaufte gleich bei seinem Regierungsantritt für 2200 Pfund Heller Gefälle und Weinberge in Randesacker. Der 15. Abt Suppanus (s. d.) kaufte 1323 vom Agnesenkloster Weinberge. Im Kaufbriefe heißt es: „Wir Katharina, Äbtissin und Konvent des Klosters zu Würzburg bei St. Agnesen bekennen, daß wir verkaufen in Gegenwart des Herrn Abts zu Heilsbronn und dessen Probst Konrad vier Mgn. Weinberg, welche liegen auf dem Altenperg in der Mark des Dorfes Isolpstadt (Eubelstadt) neben den Käufer-Weinbergen um ... Pfund Heller, und haben unsere Siegel angehängt im Beisein Magister Konradi von Mainz, des gemeinen Notarii aus kaiserlicher Freiheit, Priester Heinrichs, Bruders Konradi Probsts, Bürgermeister Wucherer zu Summerhausen, Bruder Ulrichs von Radersacker“ etc. 1328 erhielt das Kloster unter demselben Abt zwei Morgen Weinberg am Altenberg von des Konrad Staud hinterlassenen Wittwe

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Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 418. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/420&oldid=- (Version vom 1.8.2018)