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15. Gehren,

Weiler bei Ornbau. Der 26. Abt Wenk (s. dort) kaufte daselbst Wiesen. Das Kloster erwarb dort zwei Anwesen.


16. Gotzendorf,

Weiler bei Immeldorf. Hier erhielt das Kloster i. J. 1352 Güter von Ludwig von Eib zum Geschenk. Siehe oben Absch. VII, A. bei Eib.


17. Gunzenhausen.

Friz Vogel nebst Frau und Schwester verkauften i. J. 1343 an das Kloster für 44 Pfund Heller ihre Wiese bei Gunzenhausen, gelegen in der Linzenawe. Ulein Koch nebst Frau verkauften 1371 an den 19. Abt Arnold zwei Tgw. Wiesen für 36 Pfund. Berthold Holtzschucher, Bürger in Nürnberg, schenkte dem Kloster Gefälle von einer Wiese in Gunzenhausen.


18. Ober-Hambach,

Weiler bei Großlellenfeld, mit drei heilsbronnischen Unterthanen. Der 25. Abt Bamberger (s. dort) kaufte 1517 daselbst Gefälle.


19. Unter-Hambach,

Weiler in der Pfarrei Wald. In der beim 9. Abt Edelwinus besprochenen päpstlichen Bulle wird Gsebabach inferior unter denjenigen Orten genannt, wo das Kloster schon 1249 begütert war. Durch Legat erhielt das Kloster vom Dechant Matthäus von Herrieden i. J. 1370 zwei Pfund Heller von Wiesen in Streudorf und Nieder-Habenbach. Daher folgender Eintrag im Vigilienbuche am 12. Januar: Matthei decani herridensis 2 talenta de pratis in Streitdorf, 2 talenta de pratis in Niedernhabenbach.


20. Haundorf,

Pfarrdorf bei Gunzenhausen. Adelheid und Gertraud Geußer aus Tapfheim, deren Familienverhältnisse oben bei Hirschbronn besprochen wurden, kauften 1312 von dem Ritter Ulrich von Muhr zwei Güter in Haundorf und schenkten sie zur Zeit des

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Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 445. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/447&oldid=- (Version vom 1.8.2018)