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Gut gen Lellenfeld, kauft und vererbt pro 32 fl., et dant annuatim 1 fl., de quo dabitur perpetuum sericum vini ex parte Jacobi Hainlein, coci nostri, ex parte cujus recepimus 14 fl.“ „Ad emendum bona ad bonum in Obern-Lellenfeld 9 fl.“ Im Vigilienbuch ist beim 25. Jan. notirt: Est anniversarium Jacobi Haynlein, quondam coci abbatis. Derselbe Abt kaufte von Georg Ringler zu Lellenfeld und dessen Frau drei Tgw. Wiesen und ließ den Kaufbrief von Martin von Kronheim besiegeln.


31. Leidendorf,

Weiler bei Weidenbach, mit drei heilsbronnischen Anwesen.


32. Leidingendorf,

Weiler bei Haundorf. Einer Schenkung daselbst von dem Kanonikus Pottenstein wurde bei Neuses gedacht. In einer Urkunde von 1417 heißt es: „Ich Friedrich Branthaber bekenne, daß ich an Herrn Abt Arnold (Waibler) 5 Mgn. Acker und 1 Tgw. Wiese im Feld des Dorfes Luchendorf verkauft habe. Insiegel des vesten Peter Tanners.“


33. Merkendorf,

bis 1477 Kirchdorf und Filial von Eschenbach, hierauf Pfarrdorf; die einzige ganz heilsbronnisch gewordene Stadt. Das Kloster erhielt dort bei seiner Gründung nichts, erwarb aber nach und nach den ganzen Ort. Seine ersten Acquisitionen in der dortigen Gegend machte es nicht in Merkendorf, sondern in Heglau und vor Allem in Dürrnhof (s. dort), dem ersten Amts- und Gerichtssitz, welcher späterhin nach Merkendorf verlegt wurde. In Merkendorf (gleichzeitig in Hirschlach) machte das Kloster seine ersten Acquisitionen im 13. Jahrhundert zur Zeit des 9. Abts Edelwinus, welcher sich seine Errungenschaft durch die oben bei diesem Abt besprochene päpstliche Bulle von 1249 bestätigen ließ. Die Bulle nennt den oder die Vorbesitzer nicht. Unter diesen waren vermuthlich auch Herren von Wolfstein-Sulzbürg. Diese Vermuthung bestätigt ein von den heilsbronner Beamten i. J.

Empfohlene Zitierweise:
Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 453. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/455&oldid=- (Version vom 1.8.2018)