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Ainkorn, nachdem er 1371 die Kirche in Altentrüdingen erbaut oder umgebaut hatte, 1380 in derselben begraben. Er war ohne Zweifel Pfarrer in Lentersheim und der im Ries heimischen Familie Ainkorn, Einkurn, angehörig, über welche nachher bei Steinheim Näheres berichtet werden wird. Über den Prior Einkurn in Heilsbronn und seine Sermonen siehe oben I, 565 ff. Er war in demselben Jahre 1371, in welchem der Kirchenbau in Altentrüdingen vollzogen wurde, Mönch in Heilsbronn.


3. Ammonschönbronn,

Weiler bei Wieseth. Der 20. Abt Stromer kaufte 1394 dort ein Gut von Brandt von Kemmathen, zugleich ein Gut in Fetschendorf.


4. Bautenhard.

Nahe beim Hesselberg lagen vier zur Vogtei Waizendorf gehörige Orte, in welchen das Kloster vom 14. Jahrhundert an bis zur Klosterauflösung den Zehnten bezog, nämlich in Altentrüdingen die Hälfte, in Lentersheim ganz, in Dambach ein Drittel und in Bautenhard ein Drittel. Die anderen Zehntherren waren der Markgraf und die Kirche St. Georg in Dinkelsbühl. Das Kloster ließ seinen Antheil alljährlich entweder sammeln, oder versteigern, z. B. 1567 in Altentrüdingen für 75 fl., in Lentersheim für 298, in Dambach für 63 und in Bautenhard für 6 fl. Den Brachzehnten von Bautenhard bezog die Pfarrei Lentersheim. Ohne Zweifel hieß damals ein Haus oder Hof „Bautenhard“; heutzutage führt nur eine Feldung und Waldung bei Altentrüdingen diesen Namen.


5. Bechhofen,

Kirchdorf, Filial von Königshofen, Marktflecken, vormals ein Sitz der Herren von Seckendorf, hatte mancherlei Dorfherrschaften, zu welchen nun auch das Kloster Heilsbronn kam. Dieses kaufte daselbst i. J. 1300 von Arnold v. Seckendorf, genannt Pfaff, Gefälle (54 Pfund Heller) von Gütern; 1311 für 80 Pfund, welche Magister Konrad von Mainz dem Kloster geschenkt hatte,

Empfohlene Zitierweise:
Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 497. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/499&oldid=- (Version vom 1.8.2018)