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25. Oberschönbronn,

Weiler bei Wieseth. 1392 und 97 kaufte der 20. Abt Stromer dort und in Sachsbach für 222 Pfund Güter von Albr. Berlein, Bürger zu Dinkelsbühl; 1446 der 22. Abt Kötzler Gefälle von der Schmiede und von einem Gute, bis dahin Eigenthum des Junkers Wilhelm von Burk, gesessen zu Arberg.


26. Rohrbach,

Weiler bei Königshofen. Erkinger von Reichenau verkaufte 1335 an den 16. Abt Gamsfelder Güter in Rohrbach, Gastenfelden und Waizendorf, und setzte zu Bürgen den Ritter Heinrich Truchseß von Warberg, seinen Oheim, und Heinrich von Dürrwang, seinen Vetter. Derselbe Abt erhielt durch Tausch ein Gut, Rohrlehen genannt, von den Gebrüdern Konrad und Heinrich, Küchenmeistern in Forndorf.


27. Rottnersdorf,

Rottmannsdorf, Mühlgut bei Königshofen, bis 1444 Eigenthum Heinrichs von Lentersheim, dann sammt dem Weiher an Friz von Holzingen zu Wiesethbruck verkauft, von diesem 1458 an das Kloster, zugleich Güter in Heinersdorf (s. dort). Der 22. Abt Kötzler erholte von dem Lehensherrn, dem Kurfürsten Albrecht Achilles, einen Willebrief. Joh. Wagner, ein Nürnberger Bürger, von dessen Schenkungen oben beim Abt Bamberger die Rede war, kaufte für 80 fl. Gefälle in Rottnersdorf mit der Bestimmung, daß die jährliche Rente zum Ankauf von 15 Kerzen für den Kronleuchter beim Hochaltar in der Klosterkirche verwendet werden sollte.


28. Sachsbach,

Kirchdorf, Filial von Königshofen. Daß sich das Kloster schon sehr frühzeitig dort ansiedelte, ist oben bei den Äbten Rapoto und Edelwinus berichtet worden. Der Erwerbungen daselbst durch den 20. Abt Stromer wurde soeben bei Oberschönbronn gedacht. Die benachbarte Weihermühle nebst zwei Weihern kam 1462 von Friz Holzinger zu Wiesethbruck an den oben bei

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Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 520. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/522&oldid=- (Version vom 1.8.2018)