Seite:Georg Muck - Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2).pdf/523

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Mörlach genannten Konrad Freitag zu Arberg, dann an die dort gleichfalls genannte Anastasia Freitag, verehelichte Neufer in Hall (vermuthlich Konrads einzige Tochter und Erbin), welche mit Zustimmung ihres Ehewirths nicht nur die Weihermühle, sondern auch ein Gut in Mörlach, ein Gut in dem Weiler Waffenmühl bei Arberg und einen Hof in Sachsbach i. J. 1479 für 872 fl. an das Kloster Heilsbronn verkaufte. Heinrich Kinhart schenkte dem Kloster Gefälle von dortigen Gütern zur Stiftung eines Jahrtages.


29. Schwaningen,

Pfarrdorf. Die Wittwe des Ritters Diemarus von Muhr (..... dicta de Bappenheim) schenkte mit Zustimmung ihrer Söhne i. J. 1279 zu ihrem Seelenheil dem Kloster ihre Güter (6 Mltr. Korn etc.) in Sweiningen. Actum in Mur apud ecclesiam coram plebe. Testes: Decanus de Mur etc. Laut Urkunde mit dem Weißenburger Stadtsiegel von 1331 schenkte Herr Seyfried vom See (de Lacu), Miles, nebst seiner Frau Agnes dem Kloster Gefälle, ruhend auf Gütern des Wilhelm Linkge in Sweiningen, die man „Fleischmannslehen und heilsbronner Lehen“ nannte. Unter Cunz von Sweiningen’s Siegelung urkundete i. J. 1419 Heinz Hausmann nebst Frau, daß er Gefälle von seinem eigenen Gut (16 Mgn. Acker und 1/2 Tgw. Wiese) in Niedern-Sweiningen an das Kloster Heilsbronn verkauft habe. Dagegen vertauschte das Kloster 1432 ein dortiges Gut gegen eine Wiese in Hüttlingen bei Burk laut folgender Urkunde: „Ich Conrad Holtzing zu Leppfenburg (?) gesessen, vergih, daß Herr Abt Arnold und Convent mir ihr Gut zu Unterschweiningen zu Wechsel gegeben haben, ich ihnen dafür meine Wiese zu Hüttlingen. Bürgen und Mitsiegler: Friedrich Holzinger, gesessen zu Wiesethbruck; Cunz von Burk, gesessen zu Arberg etc.“ Über die von Holzingen siehe Heinersdorf.


30. Wassertrüdingen,

Truhendingen. 1360 kaufte der 19. Abt Arnold (s. dort) für 333 Talente Gefälle von einem Hause in der Stadt; der 20. Abt

Empfohlene Zitierweise:
Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 521. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/523&oldid=- (Version vom 1.8.2018)