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gefertigt 1497. Zwei Engel tragen die Schwanenordenskette. Darunter die oben beim 24. Abt mitgetheilte Inschrift. Vgl. Stillfried S. 150.

8. Votivbild des 24. Abts Haunolt, oben bei diesem Abt ausführlich besprochen, ursprünglich im Kapitol an der Grabstätte des Abts befindlich, jetzt bei Nr. 49, gefertigt i. J. 1494. Es stellt die Jungfrau dar, auf ihren Armen das Kind, unter ihrem schützenden Mantel der Abt und sein Konvent. Vgl. Stillfried S. 231.

9. Votivbild des 1365 gestorbenen Burggrafen und Bischofs Berthold. Ein Marienbild, vormals an einer der runden Säulen, jetzt bei Nr. 27, im J. 1497 ganz übermalt, beim 24. Abt besprochen. Vgl. Stillfried S. 117.

10. Votivbild des 30. Abts Wirsing, die Ausführung nach Golgatha darstellend, um 1552 von Lukas Gruenberg und Konsorten gemalt, ursprünglich in der Katharinenkirche, jetzt in der Klosterkirche bei Nr. 99, oben beim 30. Abt ausführlich besprochen. Gruneberg und Konsorten, darunter sein Schwager Seitensticker, arbeiteten fast 30 Jahre lang in und für Heilsbronn nicht nur als Maler, sondern auch als Bildhauer. Auch das nun zu besprechende Marmorepitaph wurde von ihnen gefertigt. Vgl. Stillfried S. 47.

11. Das Marmorrelief-Epitaph[1] der Markgrafen Georg und Friedrich, ursprünglich bei Nr. 63 eingemauert und mit einem rothen Vorhang bedeckt, bei der neuesten Restauration aber von dort entfernt und bei Nr. 51 eingemauert. Man sieht unter einem Kruzifix die beiden Markgrafen knieend, links und rechts 16 kleine Wappenschilde ohne Helmschmuck, auf jeder Seite 8, mit den Aufschriften: Brandenburg, Meisen, Bayern, Mailand, Sachsen, Braunschweig, Österreich, Mosen; an der


  1. Vgl. Stillfried S. 154, wo nachgewiesen wird, daß hier nicht Georg und sein Bruder Kasimir, sondern Georg und sein Vater Friedrich abgebildet sind.
Empfohlene Zitierweise:
Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 3). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1880, Seite 259. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_3).pdf/261&oldid=- (Version vom 1.8.2018)