Seite:Georg Rusam - Geschichte der Pfarrei Sachsen.pdf/244

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 Leitner (Leidner) Johann Philipp, der Sohn des Vorgenannten, 1758–1797. Er starb nach 39 jähriger Tätigkeit 1797. Ihm folgte wieder der Sohn

 Leitner (Leidner) Lorenz Heinrich, 1797–1807. Er starb schon frühzeitig 1807.

 Enzenberger Johann Martin, 1808–1815. Er verzog nach Wendelstein.

 Lösch Friedrich Ludwig, 1815–1833. Stammte aus Dambach, wurde 1807 Lehrer in Großbirkach, 1811 in Hohenstein, kam 1815 nach Sachsen, wo er 1833 starb. Nach seinem Tode wurde die überfüllte Schule geteilt und neben der Hauptstelle eine Elementarklasse eingerichtet. Diese wurde von vielfach wechselnden Hilfslehrern versehen. Auch die Hauptstelle wurde damals ein paar Jahre lang verwest. Dann folgte

 Weichselfelder Johann Theodor, 1835–1860. Er war zuvor Lehrer in Brünau, Pfahlenheim, Adelshofen. In Sachsen starb er am 26. November 1860.

 Baumgärtner Johann Konrad Ludwig, 1861–1875. Er kam am 1. Mai 1861 nach Sachsen und starb hier am 30. Juli 1875. Nach seinem Tode wurde die Frage des Schulhausbaues brennend, weshalb die Stelle bis auf weiteres verwest wurde. Doch erst nach längeren Verhandlungen wegen der Baupflicht konnte der Bau im Jahre 1884 erstellt werden.

 Behringer Georg, 1885–1892. Kam von Oberhochstadt bei Weißenburg, zog am 1. Mai 1885 in Sachsen auf, wurde 1892 pensioniert. Die Schule wurde neuerdings geteilt und eine zweite Gehilfenstelle errichtet. Auf der Hauptstelle folgte

 Alt Johann, 1893–1910. Am 1. März 1893 war er ausgezogen, vom 1. Oktober 1910 ab wurde er pensioniert, woraus er nach Nürnberg zog. Unter ihm wurde die eine Hilfslehrerstelle 1894 in eine ständige Verweserstelle umgewandelt und 1902 eine zweite ordentliche Schulstelle errichtet.

 Oberhäuser Johann, 1911–1924. Er kam am 1. Februar 1911 von Schönberg nach Sachsen und trat im November 1924 in den Ruhestand. Im Dezember 1925 zog er nach Ansbach, wo er am 14. November 1930 im Alter von 71 Jahren verstarb. Er führte den Titel „Oberlehrer“.