Seite:Georg Rusam - Geschichte der Pfarrei Sachsen.pdf/4

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Verzeichnis der gedruckten und ungedruckten Quellen am Schlusse der Geschichte. Auch werden die gesammelten Quellenauszüge mit einer Übersicht im Landeskirchlichen Archiv zu Nürnberg (Tuchergartenstraße 7) zur Einsicht hinterlegt werden.

 Dem Zweck des Buches sollte es auch dienen, daß der reiche Stoff in viele kleine, übersichtliche Abschnitte gegliedert wurde. Ebenso wurde auf eine einfache und klare Sprache gesehen; es wurden wissenschaftliche Ausdrücke tunlichst vermieden, und wo sie sich nicht umgehen ließen, jedesmal kurz erklärt. Manche Einzelheit, der sonst wenig Bedeutung beizumessen wäre, wurde doch gebracht, weil sie bei den Leuten Aufmerksamkeit findet. Das Ganze sollte eben zugleich eine Art Heimatbuch werden. Dabei wurde nicht verfehlt, die Heimatgeschichte immer wieder in den Rahmen der allgemeinen deutschen Geschichte einzustellen.

 Die Scheidung zwischen alter und neuer Zeit mag manchem bedenklich erscheinen, weil dadurch der sachliche Stoff in zwei Teile zertrennt wird. Nach reiflicher Überlegung glaubte ich jedoch dabei beharren zu sollen, um den Lesern des Buches das Verständnis zu erleichtern. Wo der gleiche Stoff wiederholt zur Sprache gebracht wird, ist möglichst durch Angabe der Seitenzahl oder des betreffenden Abschnittes darauf verwiesen. Ein Namen- und Sachregister am Schlusse des Buches wird das Zurechtfinden erleichtern.

 Die neueste Zeit seit etwa 100 Jahren bietet zwar überreichen geschichtlichen Stoff; doch um die Gleichmäßigkeit und Einheitlichkeit des Buches zu wahren, konnte auch diese Zeit nur in großen Zügen dargestellt werden. Vieles ist ja auch noch gar nicht „Geschichte“ im Sinne dieses Buches, sondern noch lebendige Gegenwartsbewegung.

 Die dem Buche am Schlusse beigegebenen Zeichnungen stammen von Fräulein Barthel in Nürnberg, der auch an dieser Stelle dafür gedankt sei.

Ansbach, im März 1940.

Georg Rusam, Kirchenrat.