Seite:Georg Wilhelm Dietz - Vom Rangau.pdf/28

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Suabheim, Schepheim; wodurch aber nichts erläutert wird, und woraus vielmehr erhellt, daß er selbst in Ansehung derselben ungewiß war.

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4) ist jene ganze Fuldische Traditions-Urkunde verdächtig. Die meisten Fuldischen Schenkungsbriefe, welche in dem Indiculo Ebirhardi Monachi in einen Auszug gebracht sind, sind in Schannats corpore traditionum Fuldensium bis p. 280 ganz abgedruckt. Die wichtige Schenkung des Reginswint findet sich aber nicht in extenso, da doch weit unwichtigere nach ihrem ganzen Inhalt mitgetheilt werden. Sie muß also nicht vorhanden gewesen, oder selbst Schannaten verdächtig vorgekommen seyn. Man müßte auch zeigen können, wie die genannten Örter von Fulda wieder in andere Hände gekommen. Rietfeld gehörte ums J. 895 zu den kaiserlichen Kammergütern Arnulfs.[1] Wie müßte dieß zugegangen seyn, daß es sieben Jahre vorher noch Fulda gehörte? Es müßte können angegeben werden, wie Wilantesheim schon seit einigen Jahrhunderten an die Herren von Seinsheim, oder die heutigen Fürsten von Schwarzenberg gekommen. Die Basilica S. Martini der villae Wilantesheim


  1. Oetters III Vers. der Burggr. Gesch. S. 60.