Seite:Gesammelte Schriften über Musik und Musiker Bd.1 (1854).pdf/53

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das Theoretische oft verlernen, ehe er es praktisch anwenden kann.

Raro.

Es ist nicht genug, daß ich etwas weiß, bekömmt nicht das Gelernte dadurch, daß es sich im Leben von selbst anwendet, Halt und Sicherheit.

E.

Jugendreichthum.

Was ich weiß, werf’ ich weg — was ich hab’, verschenk’ ich.

Fl.

Wehre sich jeder seiner Haut. Ist einer mein Feind, so brauch’ ich aber deshalb nicht seiner zu sein, sondern sein Aesop, der ihn zur Fabel, oder sein Juvenal,[H 1] der ihn zu einer Satyre verwandelt. –

Fl.

Recensenten.

Die Musik reizt Nachtigallen zum Liebesruf, Möpse zum Kläffen.


Saure Trauben, schlechter Wein.


Sie zersägen das Werkholz, die stolze Eiche zu Sägespähne.


Wie Athenienser kündigen sie den Krieg durch Schafe an.[H 2]


Anmerkungen (H)

  1. [WS] Äsop, berühmter griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen, lebte um 600 v. Christus. Juvenal, Decimus Iunius Iuvenalis, war ein römischer Satirendichter des 1. und 2. Jahrhunderts.
  2. [GJ] Nach einem alten Brauche der Athener ließ der den Krieg erklärende Herold ein Lamm über die Grenzen des feindlichen Gebietes laufen, um dieses als künftiges Weideland für die Eroberer zu bezeichnen.