Seite:Gesammelte Schriften über Musik und Musiker Bd.2 (1854).pdf/159

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Chopin erklären, dagegen im Anfang des Finales ein Beethoven’sches Scherzo (aus der zweiten Symphonie) leicht angedeutet wird, in das das zweite Thema abermals mit einem Chopin’schen Gedanken einfällt, dem S. 35. der Marsch aus Jessonda folgt. Ja, dramatisches Leben hineinzubringen, steht S. 31. oben sogar eine Stelle aus der neunten Symphonie von Beethoven, die Herz doch gewiß nicht kennt, und das ganze Concert schließt S. 43. Syst. 4. T. 2. der Einheit wegen (S. den Anfang) mit einem Gange aus desselben Moscheles G moll-Concert. Alles Uebrige aber, gestehe man es, der Schmuck, die chromatischen Perlen, die fliegenden Harpeggiobänder etc. gehören ihm grundeigen. Man sieht, von den Besten will er lernen, und nur etwa bei Kalkbrenner und Thalberg ließ er sich auch zu Helden zweiten Ranges herab. Halte seine Tapferkeit nur an und aus; wir wollen ihm Herolde sein, trotz der allgemeinsten musikalischen Zeitung, die ihn und Hünten schon längst als Meister anerkannt hat und Händel’n auch, und studire man sich das Concert ordentlich ein. Wozu hat man seine Finger?




William Sterndale Bennett, 3tes Concert. Werk 9.

„Ein englischer Componist, kein Componist,“ sagte Jemand vor dem Gewandhausconcerte, worin Hr.