Seite:Gesammelte Schriften über Musik und Musiker Bd.2 (1854).pdf/33

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Steht daher auch nicht zu erwarten, daß die Zahl derer, die diese Sätze meisterlich zu bewältigen vermöchten, sich in das Große belaufen werde, so enthalten sie doch in der That zu viel Genialisches, als daß ihrer von denen, die sie einmal vollendet gehört, nicht öfters mit Gunst gedacht werden sollte.[H 1]



Anmerkungen (H)

  1. [GJ] Dies zweite Heft der Paganini-Studien erschien im September 1835, nachdem es bereits ein Jahr vorher als „nächstens erscheinend“ angezeigt war. Die von Hofmeister gezeichnete, aber jedenfalls von Schumann geschriebene erste Ankündigung (1834, S. 196) lautet: „R. Schumann, Capricen für das Pianoforte, auf dem Grund der Paganinischen Violinstimme. Hat der Verf. schon vordem durch seine Etudes p. l. Piano d’après les Caprices de Paganini Eigenthümliches der Violine auf das Pianoforte, zur Ausbildung und Bereicherung, wo dies dem Charakter und den mechanischen Mitteln desselben angemessen, zu übertragen gesucht: so hat er in diesen Capricen eine ganz freie, selbständige Bahn betreten, indem er, das Tiefere und Poetische Paganinis im Auge, das Skelett zum schöneren, seiner Violinnatur völlig entsagenden Körper formte. Dem eifrig Studirenden werden Interesse und Nutzen gleich groß sein“. Anm.56, I.339. [MK] [dasselbe FN.249, II.398. dann:] Keine einzige Musikzeitung brachte eine Besprechung des Heftes; das mochte Schumann veranlassen, selbst darauf aufmerksam zu machen (April 1836).