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     Nein! Nicht schwelgenden Gewürmen
Ewig überlasner Raub,

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Noch ein Spiel den Erdenstürmen

Bleibet guter Herzen Staub.

     Hier in diese Wüsteneien
Sind wir ewig nicht gebant.
Keine Zäre mag uns reuen;

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Denn sie fiel in Gottes Hand.


     Was auf diese dürren Auen
Von der Unschuld Thränen fält,
Wird gesamlet, zu bethauen
Die Gefilde jener Welt;

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     Die Gefilde, wo vom Schnitter

Nie der Schweis der Mühe ran,
Deren Aether kein Gewitter
Und kein Nebel trüben kan.

Empfohlene Zitierweise:
Gottfried August Bürger: Gedichte. Johann Christian Dieterich, Göttingen 1778, Seite 71. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Gottfried_August_B%C3%BCrger_Gedichte_1778.pdf/130&oldid=- (Version vom 1.8.2018)