Seite:Grundriß einer historisch-geographischen Beschreibung der Grafschaft Henneberg Teil 2.pdf/30

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von Heßberg 1713 mit der zugehörigen vogteylichen Gerichtbarkeit über ihre Lehns-Untersassen zu Reurieth um 30000 fl. an Sachsen Hildburghausen verkauften. Seitdem besitzet dieses fürstliche Haus einen gewissen Antheil am gedachten Dorfe, jedoch mit Ausschluß der Landeshoheit und anderer daraus fließenden Gerechtsame, die den fürstlichen Inhabern des Amtes zuständig sind.

9) Trostadt, (Trostnesteti) ein ehemaliges Nonnenkloster, welches 1177 von Graf Popen VII (XII) von Henneberg gestiftet wurde. Dermahlen ist es ein herrschaftliches Cammergut, und enthält ausser den Ökonomie-Gebäuden, 1 Forsthaus, 1 Mühle und 3 Privat-Wohnungen. Die Einwohner gehen nach Reurieth in die Kirche.

10) Dingsleben, (Tingsfleia) ein Pfarrdorf von 60 Feuerstellen.

11) Epdorf, ein dergleichen von 73 Häusern, auch befindet sich daselbst ein herrschaftliches Vorwerk.

12) Obendorf, bestehet aus 29 Wohnungen und pfarrt nach Epdorf.