Seite:Hoffmann Fantasiestücke in Callots Manier Bd.1 1819.pdf/246

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Glanzes die kurze Periode des goldnen Zeitalters der Kunst, und schimpfte ziemlich grob auf Alles, was nachher ohne sein Zuthun, und ohne die ihm eingeprägten Ammenregeln der Profession zu beachten, gefertigt worden. Der Mann war im Umgange, wie seine Periode, mittelmäßig und langweilig, aber in seinen künstlerischen Versuchen, die er noch nicht ganz aufgeben konnte, und die natürlicherweise höchst betrübt ausfielen, eben so ergötzlich, als in seinem komischen Eifer gegen Alles, was über seinen kleinen Duodez-Horizont hinausragte. – Kurz, als der Mann, der mit seinen schiefen Kunstansichten, bei seinem noch immer großen Einfluß viel Schaden hätte anrichten können, endlich glücklicherweise starb, befand er sich gerade im sechsten Alter.

Ich. Ganz Recht:

Das sechste Alter
Macht den besockten hagern Pantalon,
Brill’ auf der Nase, Beutel an der Seite;
Die jugendliche Hose wohl geschont,
’Ne Welt zu weit für die verschrumpften Lenden;
Die tiefe Männerstimme, umgewandelt
Zum kindischen Diskante, pfeift und quäkt
In seinem Ton!

Berganza. Du hast Deinen Shakespeare wacker auf der Zunge! – Genug, der komische Alte, der nicht unterließ, Alles höchlich zu bewundern, was meine