Seite:Holzwarth Passionsbilder.djvu/3

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Gott zum Gruß
dem
freundlichen Leser.

Die Trösteinsamkeit hat dießmal ein geistliches Gesicht. Aber ein Andachtsbuch will sie darum nicht werden.

Was dein katholisches Herz erfreuen, was ihm zum Trost in der Einsamkeit werden mag, das Alles zieht unsere Sammlung in ihren Kreis.

Wenn nun die Kirche Gottes will, daß ihre Kinder in der heiligen Zeit der Fasten darum in die Einsamkeit gehen sollen, damit sie ihr Gemüth betrachtend auf das Leiden unsers Herrn hinwenden, so glauben wir Dießmal ganz recht gethan zu haben, wenn wir dieses vorliegende Bändchen mit Bildern aus der Passion füllten.

Wenn es der freundliche Leser zur Hand erhält, wird die heilige Fastenzeit für dieses Jahr freilich vorüber sein, aber der Herausgeber möchte auch gerne die heiligen Zeiten und Feste seiner Kirche mitleben, und mag der Leser seine Fasten sich nicht durch den Lärm der Geschöpfe dieser Welt verderben lassen, so wird er auch nicht unfreundlich sein, daß der Herausgeber der nämlichen Gesinnung ist und in diesen Tagen auf die ernsten, trostreichen Bildern der Passion seine Aufmerksamkeit geheftet hat.

Empfohlene Zitierweise:
Franz Joseph Holzwarth: Passionsbilder. Franz Kirchheim, Mainz 1856, Seite VII. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Holzwarth_Passionsbilder.djvu/3&oldid=- (Version vom 1.8.2018)