Seite:Karl Woermann Katalog der Gemäldegalerie Dresden 1887.pdf/767

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.

einen Teckel der links vorn liegt, aber zu erschöpft von der Jagd ist, um sich an der Verspeisung der Beute zu beteiligen. Bez. rechts unten: Otto Gebler. München 1879.

Leinwand; h. 0,76; br. 1,04. – 1880 auf der Dresdener Kunstausstellung gekauft. – Gest. von C. R. Petzsch. ☼ Neues G.-W. IV, 12.

Der Siebenschläfer. 2335. 26 a.

Im Schafstall, durch dessen verschlossene Thür die Strahlen der Morgensonne hereinbrechen, liegt der junge Hirtenknabe rechts in tiefem Schlummer auf seinem Bette. Neben ihm sein Hund, der ihn bewacht und die Schafe anknurrt, welche sich, ungeduldig hinauszukommen, an’s Bett drängen. Bezeichnet rechts unten: Otto  Gebler. München 1884.

Leinwand; h. 0,96½; br. 1,35. – 1884 aus den Zinsen der Pröll-Heuer-Stiftung. – Gest. von Joh. Friedr. Vogel.

Eduard Kurzbauer.

Geb. zu Lemberg von Wiener Eltern am 2. März 1840; gest. zu München am 13. Jan. 1879. Schüler der Wiener Akademie, insbesondere Führich’s, seit 1866 der Münchener Akademie, insbesondere Karl v. Piloty’s. Später studirte er mit Vorliebe im Schwarzwald. Ansässig war er in München.

Die Verläumdung. 2336. (2295.) 27 b.

Knieestück. Drei Mädchen am Spinnrocken: in der Mitte eine von hinten und eine von vorn gesehen; links, nach rechts gewandt, die dritte. Hinter letzterer der Alte, vor ihr die Alte. Rechts am Tische sitzen zwei junge Burschen, von denen der eine dem anderen eine Bemerkung über das neben dem letzteren sitzende, von vorn gesehene Mädchen gemacht hat, welche dieses, die rechte Hand beteuernd an die Brust legend, abwehrt. Bez. rechts unten: Eduard  Kurzbauer. München.

Mahagoniholz; h. 0,66; br. 0,91. – 1878 im Kunsthandel aus Wien. – Gestochen von Th. Langer. ☼ Neues G.-W. II, 6.

Josef Brandt.

Geb. den 11. Febr. 1841 zu Szczebrzeszyn in Polen; lebt in München. Seit 1862 Schüler Franz Adam’s in München. Seit 1878 kgl. bayrischer Professor.

Der Beutezug am Fluss. 2337. (2296.) 27 a.

Polnische Reiter aus der Zeit Sobieski’s passiren mit türkischer Kriegsbeute einen Fluss. Die Landstrasse, auf welcher der mächtige Beutezug sich zum Vordergrunde herabwälzt,

Empfohlene Zitierweise:
Karl Woermann: Katalog der Königlichen Gemäldegalerie zu Dresden (1887). Generaldirection der Königlichen Sammlungen für Kunst und Wissenschaft, Dresden 1887, Seite 735. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Karl_Woermann_Katalog_der_Gem%C3%A4ldegalerie_Dresden_1887.pdf/767&oldid=- (Version vom 1.8.2018)