Seite:Keyserling Wellen.pdf/38

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Doralice strich mit der Hand ihm leicht über das krause Haar. „Nein, nein,“ sagte sie und das klang müde und mitleidig zugleich, „zusammen, wir bleiben zusammen, wir beide sind ja doch miteinander ganz allein.“

Hans richtete sich auf, er lachte wieder, zuversichtlich und triumphierend, indem er Doralicens Arm faßte und ihn schüttelte: „Das will ich meinen und ich werde auch dafür sorgen, daß niemand an dich herankommt.“ Dann nahm er ihre kleine Gestalt auf seine Arme, wie man ein Kind nimmt, und trug sie in das Schlafzimmer hinüber.

Empfohlene Zitierweise:
Eduard von Keyserling: Wellen. S. Fischer, Berlin 1920, Seite 38. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Keyserling_Wellen.pdf/38&oldid=- (Version vom 1.8.2018)