Seite:Kirchenlisten der obern und der St. Martins Pfarren zu Bamberg vom J. 1791.pdf/2

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Seelenzustand nebst den Angaben der geschlossenen Ehen, der vorgefallenen Sterbefälle und Geburten durch den Druck bekannt. Tragen gleich diese Verzeichnisse wegen fehlender Übereinstimmung in einem gemeinschaftlichen Plane, wegen mangelnder Hinsicht auf einen bestimmten einzigen Zweck, mehr das Gepräge einer Privatarbeit als absichtlichen Staatsanstalt an ihrer Stirne, so verdienen sie doch immer die Achtung des aufmerksamen Beobachters, und die politische Rechenfunde findet auch hier Beschäfftigung, wenn sie gleich nicht bis ins kleinste Detail gehen.

 Die obere Pfarre zählte 8,031 Seelen. Hierunter waren 7,246 in der Stadt, 601 auf den eingepfarrten Höfen und Dörfern, 154 neue Communicanten, 30 Augsb. Confessionsverwandte. Die Pfarre zu St. Martin zählte 8,658 Seelen. Darunter befanden sich 1,721 Hausväter und Hausmütter, 1,892 Hausbeständner und Beständnerinnen, 1,736 Söhne und Töchter, 1,797 Kinder, die noch nicht zur Communion gegangen, 1,468 Dienstboten, 44 A. C. V. – Die Seelenzahl beyder war 16,689.

 Eingesegnet wurden in der oberen Pfarre 39; in der Pfarre zu St. Martin 33 –