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I. Anatomie und Organographie der Pflanzen.

Das Elementar- und Grundorgan der Pflanze ist die Zelle. Die bekanntesten Zellenarten sind: die Klosterzelle, die Gefängnißzelle (richtiger Zellengefängniß oder Bruchsal genannt), die Honigzelle und die Parzelle, letztere häufig im Grundsteuerkataster vorkommend. Die Gazelle gehört dagegen in’s Thierreich.

Mehrere senkrecht über einander gestellte Zellen bilden die abgeleiteten Elementarorgane, nämlich die Gefäße, deren es eine Unzahl gibt.

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Wenn wir hier das ursprünglichste und einfachste aller Gefäße im Bilde vorführen, so beabsichtigen wir damit zum leichteren Verständnisse der Sache beizutragen, denn, wie viele Menschen ihre Haupt-Nahrung aus dem Maßkruge, so bezieht die Pflanze ihren Nahrungssaft aus den Gefäßen.

In naher Verbindung mit den erwähnten Gefäßen steht die Wurzel (radix), auch Radi schlechthin genannt, welche

Empfohlene Zitierweise:
Franz Bonn: Lustige Botanik und Mineralogie. 2. Auflage. Braun & Schneider , München [1880], Seite 1. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Lustige_Botanik_und_Mineralogie.djvu/9&oldid=- (Version vom 1.8.2018)