Seite:Nachricht von der Bürgerlesegesellschaft in Erlangen.pdf/3

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unter dem großen Haufen nicht so gar leicht zu finden sind, die den edeln Drang fühlen, sich durch bessere Kenntnisse zu bessern Menschen und Bürgern des Staats zu bilden.

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 Eine geringe Zahl von letztern mußte also vor allen mit Mühe aufgesucht werden. Diesen wurden Anfangs verschiedene Blätter der deutschen Zeitung, des Anzeigers, des Thüringer Botens, des Höfer Intelligenz-Blattes und Hannöverischen Magazins zur Probe mitgetheilt. Da die jetzigen Interessenten ihre Freude über die nothwendigen und nützlichen, sonst so selten zur Wissenschaft des Bürgers gelangenden Nachrichten und Kenntnisse, lebhaft genug bezeugt und zugleich den Wunsch geäußert hatten, dergleichen Schriften, wenn sie nicht zu hoch kämen, beständig mitlesen zu können, so wurde ihnen der Plan vorgelegt: wie eine gewisse Zahl, wenn sie zu Stande zu bringen wäre, noch weit mehr lesen könnte, und das Mitglied doch nicht mehr, als jedes Quartal, 3 Gr. Rhn. zu bezahlen hätte. Dieser Vorschlag wurde nicht nur begierig angenommen, sondern auch die Zahl herzustellen versprochen. In kurzem feuerte einer den andern an, so daß die Zahl der Mitglieder im October 1791 schon 57, im Nov. 70 und im