Seite:Neueste Geschichte der Mineral-Quellen zu Boklet.pdf/10

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Geblütes gemarterte Magen hat hier ein geprüftes Mittel. Hier erhält er seine verlohrne Eßlust wieder, und vom Würgen, Ekel, Erbrechen, Aufstoßen, Magenkrampf und Sodbrennen wird er ganz befreyet. Die erschlafften Gedärme gewinnen hier ihren Ton bald wieder, und lassen ihre Krämpfe, ihre Koliken u. d. auf immer zurück. An dieser Quelle genesen auch die übrigen Eingeweide des Unterleibes, als die Drüsen, die Milz, die Leber, welche oft an einer Trägheit in ihren Verrichtungen leiden, wodurch denn die sonderbarsten Krankheiten entstehen, und schleimige Durchfälle, Gelbsuchten, Verstopfungen der Leber weichen diesem Wasser bald. Die Urinwege finden hier Trost für manche ihrer Leiden. Da es nicht nur sehr nachdrücklich auf die Nieren wirket, sondern noch die Urin absondernden Gefäße stärket und verenget; so wird der in den Nieren und der Urinblase vorhandene Sand und Schleim nicht nur abgeführet, sondern es wird auch seine Geburt für die Zukunft verhindert.

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 Besondern Nutzen erhalten an dieser Quelle die zur Fortpflanzung des Menschen nothwendigen Werkzeuge. Ich mag hier die aus dem so sehr eingerissenen frühzeitigen Mißbrauche dieser Theile entstehenden Übel