Seite:Neueste Geschichte der Mineral-Quellen zu Boklet.pdf/13

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

und Steifheit, welche die Gichtanfälle in den Theilen, wo sie ihren Sitz hatten, nach ihrem Abzuge zurück ließen. In veralteten venerischen Krankheiten, zur Heilung der Krätze und gegen die üblen Folgen, welche von übel behandelter Krätze, oder verkünstelter Behandlung der Blattern, oder überhaupt von zurück getriebenen Ausschlägen entstehen, ist es von großem Nutzen.

Luftquelle.

 Das wenige Wasser dieser Quelle ist keiner besondern Betrachtung werth, da es wenige und unbedeutende feste Bestandtheile in sich enthält; desto mehr Aufmerksamkeit aber verdienet die an dieser Quelle beständig in großer Menge ausströmende luftartige Flüssigkeit.

 Durch die an dieser Quelle getroffene Vorrichtung kann man dieses luftige Wesen nach Belieben fühlen, riechen, verkosten, auffangen, mit andern Flüssigkeiten vermischen, an jeden beliebigen Ort hinleiten, und daher als ein kräftiges Arzneymittel auf die verschiedenste Art an dem leidenden Körper anwenden.

 Überhaupt betrachtet, äussert diese Luftsäure vorzügliche Kräfte auf das Nerven-System und auf die Mischung der flüssigen Theile