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Seite:Nuitter, Tréfeu (anonyme Übersetzung) - Coscoletto der Lazzarone.pdf/25

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Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone

Marianna.

          Man sollte meinen,
          Es will mir scheinen,
          Mein Freund, Ihr seid verliebt!

Coscoletto.

     Ja, ja, ich lieb’ ein holdes Wesen.

Marianna (heftig).

     O nennet ihren Namen nicht! –

Coscoletto.

          So anmuthsvoll, so auserlesen.

Marianna.

     Verschwiegenheit ist heil’ge Pflicht.
     Doch ahne ich fast ihren Namen,
     Sie wohnt nicht fern von hier?

Coscoletto.

Ja ganz recht, nur zwei Schritte von hier.
Nun wisset Ihr, was mich bedrückt.

Marianna.

     Und kennt sie Eures Herzens Triebe?

Coscoletto.

     Nein ich habe es noch nicht gewagt –

Marianna.

Wie, sie weiß nichts von Eurer Liebe?

Coscoletto.

Oft hat mein Lied es ihr gesagt.
Denn Tag und Nacht an ihrer Schwelle,
In sanftem Lied, in munt’rer Tarantelle,
Sing’ ich ihr meiner Liebe Lust und Leid.
     Lustig ertönt die Tarantelle,
     Hebt das Herz, entzückt das Ohr,
     Auf des Aethers leichter Welle
     Steigt ihr munt’rer Schall empor.

Marianna.

     Lustig ertönt die Tarantelle.
               etc. etc.

Empfohlene Zitierweise:
Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone. Ed. Bote und G. Bock, (E. Bock), Berlin 1868, Seite 21. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Nuitter,_Tr%C3%A9feu_(anonyme_%C3%9Cbersetzung)_-_Coscoletto_der_Lazzarone.pdf/25&oldid=- (Version vom 13.10.2025)