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Seite:Nuitter, Tréfeu (anonyme Übersetzung) - Coscoletto der Lazzarone.pdf/27

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Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone

Coscoletto.

     Ihr müßt dreist – schicken.

Marianna.

     Ihr die Hand zu drücken,

Coscoletto.

     Ihr müßt dreist – drücken.

Marianna.

     Auch ein Küßchen stehlen,

Coscoletto.

     Ihr müßt dreist – stehlen.

Marianna.

     Würde sich empfehlen.

Coscoletto.

     Ihr müßt dreist – pfehlen.

Marianna.

     Drum nur frisch und dreist gewagt –

Coscoletto.

     Würd’ es niemals wagen,
     Ihr zu rauben einen süßen Kuß,
     Es würde nicht gelingen,

Marianna.

     Wer waget, der gewinnet.

Coscoletto.

     Will lieber vor der Thüre singen,
     Lasse mein Lied erklingen
               Wie bisher.

Marianna.

               So hast du Furcht?

Coscoletto.

     Will lieber singen vor ihrer Thür:
     Lustig ertönt die Tarantelle
     Hebt das Herz, entzückt das Ohr,
     Auf des Aethers leichter Welle
     Steigt ihr Schall zu ihr empor.
Marianna.
     Auf des Aethers leichter Welle
     Steigt ihr munt’rer Schall empor.
Empfohlene Zitierweise:
Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone. Ed. Bote und G. Bock, (E. Bock), Berlin 1868, Seite 23. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Nuitter,_Tr%C3%A9feu_(anonyme_%C3%9Cbersetzung)_-_Coscoletto_der_Lazzarone.pdf/27&oldid=- (Version vom 8.11.2025)