Zum Inhalt springen

Seite:Nuitter, Tréfeu (anonyme Übersetzung) - Coscoletto der Lazzarone.pdf/30

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone

Coscoletto.
     So kalt und so spröde
     Stößt sie mich zurück
     Und ich bin so blöde
      Mich meidet das Glück.
Delfina.
     Wie ist er so blöde
     Im Wort und im Blick,
     Er glaubt mich so spröde,
     Er kennt nicht sein Glück.
Marianna.
     Wie ist er so blöde
     Im Wort und im Blick,
     Er glaubt mich so spröde
     Er kennt nicht sein Glück.

Coscoletto (bei Seite).

Das hab’ ich wohl recht dumm gemacht –
Doch gleich noch einmal sei’s gewagt!
(Noch verlegener zu Delfina).
Gehn Sie nicht ein Wenig spazieren?

Delfina.

Welch herrliche Blu – Nein!

Coscoletto.

Wird man Sie im Prado heut sehn?

Delfina.

Welch herrliche Blu Nein, nein!

Coscoletto.

So woll’n Sie heut nicht promeniren?

Delfina.

Welch herrliche Blu Nein, nein, nein.

Coscoletto.
Mein Gott, was ist Ihnen geschehn?
     So kalt und so spröde etc.
Delfina.
     Wie ist er so blöde etc.
Marianna.
     Wie ist er so blöde etc.

(Delfina läuft nach ihrem Laden, tritt ein und wirft die Thür geräuschvoll in’s Schloß.)

Empfohlene Zitierweise:
Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone. Ed. Bote und G. Bock, (E. Bock), Berlin 1868, Seite 26. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Nuitter,_Tr%C3%A9feu_(anonyme_%C3%9Cbersetzung)_-_Coscoletto_der_Lazzarone.pdf/30&oldid=- (Version vom 13.10.2025)