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Seite:Nuitter, Tréfeu (anonyme Übersetzung) - Coscoletto der Lazzarone.pdf/35

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Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone

Feurig fließt der Lava Welle.
Fort von hier! Schnell hinauf!

Polycarpo.

Hört Ihr von fern die Freunde singen?

Arsenico.

Wir wollen auch mit ihnen gehn.

Frangipani.

          Wie so? Warum?

Polycarpo.

Die Fischer sind’s, sie eilen
Zum Vulcan, wir schließen uns an.

(Die Fischer treten auf.)

Frangipani.

Nein nein, ich werde hier verweilen.

Arsenico (zu ihm).

Laßt lieber zum Vulcan uns eilen.

Frangipani.

Laßt mich gehn!
Was geht der Berg mich an?

Alle.

Sie sind’s, Mann für Mann,
Sie eilen zum Vulcan.

Coscoletto (in die Ferne deutend).

Hört Ihr ihn brausen?

Alle.

Hört ihr – brausen, brausen, brausen.

Coscoletto.

Welch’ ein Schauspiel wunderbar!
Ha, welch’ ein Grausen.

Alle.

Hört ihr – grausen, grausen, grausen.
Trotzen muthig der Gefahr.
Die Lava sie glühet, sie fließ’t herab
Ein Feuermeer!
Schon füllt sie die Thäler
Verheerend Alles umher.
Es ist ein Anblick wunderbar.

Empfohlene Zitierweise:
Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone. Ed. Bote und G. Bock, (E. Bock), Berlin 1868, Seite 31. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Nuitter,_Tr%C3%A9feu_(anonyme_%C3%9Cbersetzung)_-_Coscoletto_der_Lazzarone.pdf/35&oldid=- (Version vom 13.10.2025)