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Seite:Nuitter, Tréfeu (anonyme Übersetzung) - Coscoletto der Lazzarone.pdf/52

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Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone

Polycarpo.

               Hi, hi, hi, hi!

Frangipani (horchend).

               Hörst Du sie?
               Ich bin perdu!
Wo mein Auge hin auch blickt,
Seh’ Dolche ich auf mich gezückt,
                    etc. etc.
Bombenmörser, blaue Bohnen!

Der ich stets so friedlich lebe,
Niemand Grund zur Feindschaft gebe,
Mir muß so ’was just passir’n,
Könnte gleich den Kopf verlier’n!
Nein das überleb’ ich nicht,
Nein das überleb’ ich nicht!

Frangipani (überlegend).

Auf welche Weise könnte man ihre finsteren Pläne vereiteln? … Man müßte sich hier verstecken und die Verschwörer beobachten! … Halt, da kommt mir ein Gedanke! (Er legt die Hand auf Polycarpo’s Schulter.) Pancrazio!

Polycarpo (erschrocken).

Ha!

Frangipani.

Gieb mir einen Beweis Deiner Anhänglichkeit.

Polycarpo (immer mit verstellter Stimme).

Hm! (für sich) Es ist um mich geschehen!

Frangipani.

Verstecke Dich!

Polycarpo (schnell).

Recht gern!

Frangipani (auf den Heerd deutend).

Kriech’ dort hinein! Von da aus kannst Du Alles beobachten, was hier vorgeht, und mir hernach Bericht darüber erstatten.

Polycarpo.

Gut! (für sich) Sobald er sich entfernt, mache ich mich auf und davon! (Kriecht unter den Heerd.)

Empfohlene Zitierweise:
Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone. Ed. Bote und G. Bock, (E. Bock), Berlin 1868, Seite 48. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Nuitter,_Tr%C3%A9feu_(anonyme_%C3%9Cbersetzung)_-_Coscoletto_der_Lazzarone.pdf/52&oldid=- (Version vom 8.11.2025)