| Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone | |
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Arsenico (vernichtet).
Ach – alle Mühe ist vergebens!
Es war Sanct Januar’s Gebot.
Gebrochen ist die Kraft des Lebens,
Es naht der Tod –
Polycarpo.
– Der Tod!
Frangipani.
– Der Tod!
Alle.
Es naht der Tod, der Tod!
Frangipani.
O welch’ Geschick!
Vergiftet sind wir Alle hier –
Coscoletto.
O welche Qual!
Delfina und Marianna.
– Vergiftet!
Coscoletto (zu Delfina).
Delfina, Theure, glaube mir,
Mein ganzes Herz gehörte Dir!
Verzeih’, wenn ich Dich je betrübt,
Die ich so treu, so heiß geliebt.
Delfina.
Gern will ich Deinem Worte trau’n,
Doch wirst Du selbst auch mir verzeih’n!
Marianna (zu Frangipani).
Und ich, die beste aller Frauen
Sollt’ meinem Gatten treulos sein?
Verzeihe mir!
Frangipani (jammernd).
Vergiftet sind wir Alle hier.
etc. etc.
(Alle sinken völlig vernichtet in die Sessel.)
Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone. Ed. Bote und G. Bock, (E. Bock), Berlin 1868, Seite 59. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Nuitter,_Tr%C3%A9feu_(anonyme_%C3%9Cbersetzung)_-_Coscoletto_der_Lazzarone.pdf/63&oldid=- (Version vom 30.10.2025)