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Seite:Nuitter, Tréfeu (anonyme Übersetzung) - Coscoletto der Lazzarone.pdf/65

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Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone

Chor.

     Wir werden ihn bestrafen
     Für seine Missethat,
     Der uns’re armen Hühner
     Grausam ermordet hat.
     Er steckt in diesem Haus,
     Dort goß das Gift er aus.

(Auf das Fenster deutend.)

Coscoletto.

Er goß es aus dem Fenster?

Arsenico.

Dort goß das Gift er aus.?

Polycarpo.

Er goß es aus dem Fenster?

Alle.

Dort goß das Gift er aus?

(Alle Anwesenden sind inzwischen aufgestanden.)

(Nach dem Gesange.)

Frangipani (zu einer Nachbarin).

Was soll Euer Lamento bedeuten? Erklärt Euch deutlicher!

Arsenico (zu ihr).

Ja! Erklärt uns, wie es gekommen, daß alle diese Hühner getödtet worden sind!?

Die Nachbarin.

Wie es gekommen? — Nun, diese Kasserolle, deren Inhalt vergiftet gewesen sein muß, ist den armen Thieren durch jenes Fenster zugeworfen worden!

Frangipani.

Diese Kasserolle gehört ja mir!

Polycarpo.

Ah! jetzt entsinne ich mich! – Bei Zubereitung des ersten Gerichtes hatte ich eins der Fläschchen genommen, die dort auf dem Schranke standen, es waren zwei Fläschchen: ein gelbes und ein weißes. – Da die Macaroni dadurch aber einen so eigenthümlichen Geschmack erhielten, so warf ich die ganze Kasserolle zum Fenster hinaus.

Arsenico (jubelnd).

Mithin ist zu den von uns genossenen Macaroni der

Empfohlene Zitierweise:
Charles Nuitter, Étienne Tréfeu – Musik von Jacques Offenbach: Coscoletto, der Lazzarone. Ed. Bote und G. Bock, (E. Bock), Berlin 1868, Seite 61. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Nuitter,_Tr%C3%A9feu_(anonyme_%C3%9Cbersetzung)_-_Coscoletto_der_Lazzarone.pdf/65&oldid=- (Version vom 30.10.2025)